„CYBERTRUCK”

▶ Tesla patzt bei Präsentation von Elektro-Pickup

Tesla-Chef Elon Musk hat den Elektro-Pickup „Cybertruck” vorgestellt. Der Startpreis liegt bei 36.000 Euro vor Steuern. Die Präsentation lief jedoch nicht so wie geplant.
dpa
Präsentation des "Cybertrucks" von Tesla: Das lief nicht so, wie geplant.
Präsentation des "Cybertrucks" von Tesla: Das lief nicht so, wie geplant. Tesla
Der Tesla mit dem Namen „Cybertruck” hat die ungewöhnliche dreieckige Form, die eher an einen Kampfjet als ei
Der Tesla mit dem Namen „Cybertruck” hat die ungewöhnliche dreieckige Form, die eher an einen Kampfjet als einen klassischen Pickup erinnert. FREDERIC J. BROWN
Den Startpreis setzte Tesla eher niedrig bei knapp 40.000 Dollar (rund 36.000 Euro) vor Steuern an.
Den Startpreis setzte Tesla eher niedrig bei knapp 40.000 Dollar (rund 36.000 Euro) vor Steuern an. Tesla
In der Top-Ausführung mit drei Motoren und über 800 Kilometern Reichweite steigt der Preis aber schon auf knapp 70.0
In der Top-Ausführung mit drei Motoren und über 800 Kilometern Reichweite steigt der Preis aber schon auf knapp 70.000 Dollar. Ringo H.W. Chiu
Die Standard-Version kommt aus dem Stand in 6,5 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde und hat eine Reichweite von gut 400 Kilomete
Die Standard-Version kommt aus dem Stand in 6,5 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde und hat eine Reichweite von gut 400 Kilometern mit einer Batterieladung. Ringo H.W. Chiu
Die Karosserie sei aus besonders hartem rostfreiem Stahl gefertigt, sagte Musk.
Die Karosserie sei aus besonders hartem rostfreiem Stahl gefertigt, sagte Musk. Ringo H.W. Chiu
Um zu zeigen, wie robust sie ist, schlug Tesla-Chefdesigner Franz von Holzhausen mit einem Vorschlaghammer auf die Wagent&uuml
Um zu zeigen, wie robust sie ist, schlug Tesla-Chefdesigner Franz von Holzhausen mit einem Vorschlaghammer auf die Wagentür ein, ohne eine sichtbare Delle zu hinterlassen. Ringo H.W. Chiu
Die Demonstration der Festigkeit der Fenster ging allerdings schief:...
Die Demonstration der Festigkeit der Fenster ging allerdings schief:... FREDERIC J. BROWN
...Das Glas zeigte Risse als von Holzhausen eine Metallkugel dagegen warf.
...Das Glas zeigte Risse als von Holzhausen eine Metallkugel dagegen warf. FREDERIC J. BROWN
Los Angeles.

Das Fahrzeug mit dem Namen „Cybertruck” hat die ungewöhnliche dreieckige Form, die eher an einen Kampfjet als einen klassischen Pickup erinnert. Er soll über 1,7 Tonnen Gewicht auf der Ladefläche transportieren können und kommt in der Spitzenausführung in 2,9 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 100 km/h). In einem Video demonstrierte Tesla, wie der Pickup schneller beschleunigt als ein Porsche 911. Auch ein Tauziehen mit dem aktuellen Pickup- Bestseller F-150 von Ford gewann der „Cybertruck” im Video locker.

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Den Startpreis setzte Tesla eher niedrig bei knapp 40.000 Dollar (rund 36.000 Euro) vor Steuern an. In der Top-Ausführung mit drei Motoren und über 800 Kilometern Reichweite steigt der Preis aber schon auf knapp 70.000 Dollar. Die Standard-Version kommt aus dem Stand in 6,5 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde und hat eine Reichweite von gut 400 Kilometern mit einer Batterieladung.

Karosserie aus rostfreiem Stahl

Die Karosserie sei aus besonders hartem rostfreiem Stahl gefertigt, sagte Musk. Um zu zeigen, wie robust sie ist, schlug Tesla-Chefdesigner Franz von Holzhausen mit einem Vorschlaghammer auf die Wagentür ein, ohne eine sichtbare Delle zu hinterlassen.

Die Demonstration der Festigkeit der Fenster ging allerdings schief: Das Glas zeigte Risse als von Holzhausen eine Metallkugel dagegen warf. Immerhin sei das Fenster nicht durchschlagen worden, kommentierte Musk. In Tests habe man alles Mögliche auf das Glas geworfen, bis hin zu einer Küchenspüle, „seltsam, dass es jetzt gebrochen ist, ich weiß nicht, warum”.

Der „Cybertruck” hat eine pneumatische Federung – und die Druckluft aus dem Kompressor kann man auch für entsprechendes Werkzeug verwenden. Wie der Innenraum aussieht, zeigte Tesla zunächst nicht.

Übergang zur Elektromobilität

Die schweren Wagen mit meist offener Ladefläche sind der zentrale Geldbringer für Ford, General Motors und Fiat Chrysler in den USA. Das sei der Markt, den man angehen müsse, wenn man den Übergang zur Elektromobilität schaffen wolle, betonte Musk bei der Präsentation in der Nacht zum Freitag in Los Angeles.

Zugleich ist nicht davon auszugehen, dass der Tesla-Pickup bald auf die Straße kommt: Von der Vorstellung eines neuen Modells bis zur Serienfertigung vergehen üblicherweise mehrere Jahre. Mit einem Produktionsstart wird nicht vor Ende 2022 gerechnet. Aktuell bereitet die Firma die Markteinführung des Kompakt-SUV Model Y und eines Elektro-Sattelschleppers vor.

Tesla ist auch nicht der einzige Hersteller, der ein Auge auf das lukrative Marktsegment geworfen hat. So will die Firma Rivian im kommenden Jahr mit einem konventionell aussehenden Elektro-Pickup in die Produktion gehen – und auch Ford und General Motors wollen ihre Marktposition mit elektrifizierten Versionen ihrer Modelle verteidigen.

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Kommentare (2)

Ha Ha...Kugelsicheres Glas... zum wegschmeißen!

https://www.youtube.com/watch?v=m7atGkba-Z8

Mal abgesehen davon, sieht die Karosserie aus, als ob sie mit Ms Paint entworfen wurde

Ich sollte als Designer bei Tesla anfangen.

https://de.share-your-photo.com/img/31c8951085.jpg