VERKEHRSUNFALL

Horror-Unfall auf Usedom – Fahrrad auf B111 in zwei Teile gerissen

Ein Kleinbus, drei Autos und ein Radfahrer waren in einen schweren Unfall auf Usedom verwickelt. Der Fahrradfahrer wurde dabei lebensbedrohlich verletzt. Es gab einen langen Stau, an dessen Ende es ein zweites Mal heftig krachte.
Tilo Wallrodt Tilo Wallrodt
Ein Radfahrer wurde bei dem Unfall auf Usedom verletzt. Er würde in ein Krankenhaus gebracht.
Ein Radfahrer wurde bei dem Unfall auf Usedom verletzt. Er würde in ein Krankenhaus gebracht. Tilo Wallrodt
Nach dem Unfall bildet sich ein Stau. Ein Betonmischer fuhr dort auf einen Kleinwagen auf.
Nach dem Unfall bildet sich ein Stau. Ein Betonmischer fuhr dort auf einen Kleinwagen auf. Tilo Wallrodt
Ein Kleinbus, drei Pkw und ein Radfahrer waren an dem Unfall auf Usedom beteiligt.
Ein Kleinbus, drei Pkw und ein Radfahrer waren an dem Unfall auf Usedom beteiligt. Tilo Wallrodt
Trassenheide.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Insel Usedom sind am Freitagmorgen drei Menschen verletzt worden. An dem Crash auf der B111 im Kreuzungsbereich zur K27 sind vier Pkw und ein Radfahrer beteiligt gewesen.

Fahrradfahrer ist schwerverletzt

Nach ersten Erkenntnissen wollte der 58-jährige Fahrer eines Kleinbusses gegen 6:40 Uhr von der B111 nach links auf die K27 in Richtung Mölschow abbiegen. Dabei stieß er mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen. Durch den Zusammenstoß kollidierten die Pkw mit einem Radfahrer, welcher auf einem Radweg unterwegs war. Durch den Aufprall wurde der Kleinbus anschließend auf die K27 geschoben, wodurch er mit zwei dort wartenden Autos kollidiert ist.

Der 52-jährige Fahrradfahrer ist lebensbedrohlich verletzt worden und wurde in das Krankenhaus Greifswald gebracht. Der Fahrer des Kleinbusses und eine weitere 41-jährige Autofahrerin wurden leicht verletzt und kamen ins Krankenhaus nach Wolgast. Der Sachschaden wird derzeit auf etwa 123.000 Euro geschätzt.

Kilometerlange Staus auf der B111

Die B111 musste zwischenzeitig voll gesperrt werden. Neben mehreren Notärzten, Rettungsdiensten und mehreren Streifenwagen der Polizei waren auch die Freiwillige Feuerwehr Trassenheide im Einsatz. Sie leuchtete die Einsatzstelle aus, entfernten die großflächigen Trümmerteile von der Fahrbahn und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Im morgendlichen Berufsverkehr kam es dennoch zu kilometerlangen Staus.

Am Staueende kam es ersten Erkenntnissen vor Ort zu einem weiteren Unfall. Ein Betonmischer fuhr (aus Wolgast kommend) auf einen Kleinwagen auf. Genaue Hintergründe sind dazu aktuell noch nicht bekannt. 

Am Donnerstag erschütterte eine Serie von Unfällen die Region. Mehrere Menschen starben auf den Straßen bei Rostock und Greifswald.

Dieser Artikel wurde am Freitag, 29. November, um 14.10 Uhr aktualisiert.

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